Lernpfade

Grundlagen

Der Einstieg, wenn Prompt Injection für Sie neu ist. Der Pfad baut die zentralen Unterscheidungen auf: direkt und indirekt, Modellbeeinflussung und Sicherheitsfolgen, Anweisungspriorisierung im Modell und Autorisierung in der Anwendung.

Zielgruppe
Einsteiger, Entwicklerinnen und Entwickler sowie Security-Fachleute, die neu bei LLM-Anwendungen sind
Ungefährer Zeitaufwand
Etwa 1,5 bis 2 Stunden
Voraussetzungen
Keine

Lernziele

  • Prompt Injection als Problem der Anweisungskontrolle definieren
  • Direkte und indirekte Prompt Injection unterscheiden
  • Erklären, warum System Prompts weder Geheimnis noch Kontrollgrenze sind
  • Erklären, warum Eingabefilterung allein das Problem nicht löst

Ablauf des Pfads

Vertiefung (optional)

Wissenscheck

Denken Sie jede Frage zuerst selbst durch und öffnen Sie sie dann, um mit der erwarteten Begründung zu vergleichen. Es gibt keine Punkte.

Ein Modell folgt einer in einer Webseite versteckten Anweisung, aber kein Tool und keine Daten sind betroffen. Ist das ein Sicherheitsvorfall?

Es zeigt Modellbeeinflussung, keine Sicherheitsfolge. Die Folge hängt davon ab, was die Anwendung mit der Ausgabe zulässt. Als Evidenz sollte das Ereignis trotzdem festgehalten werden.

Warum ist ein verborgener System Prompt keine Sicherheitskontrolle?

Sein Inhalt kann offengelegt werden, und das Modell setzt ihn nicht deterministisch durch. Alles Sicherheitsrelevante muss die Anwendung außerhalb des Modells durchsetzen.

Eine Anweisungshierarchie stellt System- über Nutzertext. Autorisiert oder blockiert das Aktionen?

Nein. Sie beeinflusst das Modellverhalten probabilistisch. Ob eine Aktion laufen darf, entscheidet die Autorisierung der Anwendung.

Nach diesem Pfad sollten Sie...

  • Ein Szenario als direkte oder indirekte Prompt Injection einordnen
  • Modellbeeinflussung von Sicherheitsfolgen trennen
  • Erklären, warum ein verborgener Prompt kein Geheimnis ist
  • Anweisungshierarchie im Modell von Autorisierung in der Anwendung unterscheiden