Lernpfade

Indirekte Prompt Injection

Verfolgen Sie externe Inhalte aus Websites, E-Mails und Dokumenten bis in den Modellkontext und sehen Sie, wie Provenienz, Prüfung, Erkennung und Autorisierung begrenzen, was diese Inhalte bewirken können.

Zielgruppe
Entwicklerinnen und Entwickler, die externe Inhalte einbinden, Security-Reviewer und Red Teams
Ungefährer Zeitaufwand
Etwa 2 bis 3 Stunden
Voraussetzungen
Pfad Grundlagen oder vergleichbares Verständnis von Vertrauensgrenzen

Lernziele

  • Nachvollziehen, wie externe Inhalte modellsichtbar werden
  • Website, E-Mail und Dokumente als Zustellwege vergleichen
  • Erklären, was Provenienz, Prüfung und Erkennung belegen können und was nicht
  • Einen realen Fall mit korrekter Evidenzeinordnung lesen

Ablauf des Pfads

Vertiefung (optional)

Wissenscheck

Denken Sie jede Frage zuerst selbst durch und öffnen Sie sie dann, um mit der erwarteten Begründung zu vergleichen. Es gibt keine Punkte.

Eine E-Mail stammt von einer bekannten Kollegin. Ist ihr Text damit als Modellanweisung sicher?

Nein. Die Absenderidentität ist Provenienzevidenz, keine Befugnis, dem Assistenten Anweisungen zu geben. Der Inhalt bleibt Daten für die Aufgabe.

Ein Detektor markiert anweisungsähnlichen Text in einem Dokument. Was ist damit belegt?

Ein Signal, das festgehalten und bearbeitet werden sollte. Es beweist keine Kompromittierung, und eine ausbleibende Erkennung beweist keine Sicherheit.

Warum ist EchoLeak als offengelegte Schwachstelle und nicht als Sicherheitsverletzung zu lesen?

Der Eintrag dokumentiert ein gemeldetes und behobenes Problem ohne bekannte Ausnutzung in freier Wildbahn. Eine Evidenzeinordnung darf ohne Belege nicht hochgestuft werden.

Nach diesem Pfad sollten Sie...

  • Eine externe Quelle bis in den Modellkontext verfolgen
  • Erklären, warum Quellidentität keine Anweisungsbefugnis ist
  • Provenienz, Prüfung und Erkennung korrekt als Evidenz einordnen
  • Einen realen Fall beschreiben, ohne seine Evidenz zu überzeichnen